Hier habe ich ein paar Fakten über mich zusammengetragen, die absolut unerheblich, peinlich und nichtssagend sind. Aber vielleicht ist’s doch noch witzig. Have fun!
Neuerdings helfe ich dabei, den deutschsprachigen Touristen meine Wohnstadt St. Gallen näher zu bringen. Der Verein St. Gallen-Bodensee-Tourismus setzt seit 2007 den iGuide ein - einen audiovisuellen Führer, mit dem man selbständig einen Stadtrundgang machen kann. Ich habe dabei die Sprechrolle des Heiligen Gallus übernommen.
Im Sommer 2006 war ich einer von zehn Gewinnern eines internationalen Drehbuchwettbewerbs für Kurzfilme (www.i-blink.org). Mitte Oktober wurde ich zu einem zweitägigen Schnittkurs in die Pinewood Studios ausserhalb von London eingeladen. Das Kurz-Drehbuch findet ihr hier.
Auf der CD “Alles bleibt anders/2006” von Christine Lauterburg bin ich im Lied “yokamata’06” als einer der Backgroundsänger zu hören. Allerdings elektronisch so geglättet und aufgemotzt, dass nicht einmal ich selbst mich herausgehört habe. Paris Hilton - Dein Geheimnis ist gelüftet!
In der Schweizer Ausgabe von “Wer wird Millionär”, auf dem leider längst eingestellten Sender TV3, war ich einmal der Telefon-Joker für einen Arbeitskollegen. Ich hab’ die Antwort zum Glück gewusst, und mein Kumpel ist weitergekommen. Die Frage? “Welches ist der grösste Planet unseres Sonnensytems?” (Psssst - es ist Jupiter)
Mein Onkel Tom Kees ist von Beruf Art Director, DJ, Filmsammler (aha!) und steht selber ab und zu singenderweis auf der Bühne. Wir sind uns einig, dass wir den Drang zur Bühne von meiner Oma mitbekommen haben. Seine Auftritte laufen unter dem Namen “Ess-Dur”.
Meine Stimme ist auch auf den neusten Scheibenwelten-Hörspielen von “Bookonear” zu hören. Ja, nicht was ihr jetzt denkt. Ich habe nicht eine Rolle im eigentlichen Sinn bekommen. Vielmehr wurde ich als wandelnde Geräuschkulisse missbraucht. So hört man mich unter anderem als missgelaunten Kampfkater, als diverse gemeuchelte Elfenkrieger und als missratenes Schmuddelbaby.
Eines meiner schlimmsten professionellen Erlebnisse war die Berichterstattung zur Premiere von “Salto Natale” von Rolf Knie - ich glaube es war 2003. Zuerst habe ich mitten auf der Strasse das Reserve-Rad des Radioautos verloren, dann habe ich natürlich keinen Parkplatz mehr gefunden, bin dann in der Pause verschwitzt und verdreckt angekommen, und dann ist mir logischerweise noch das Aufnahmegerät heruntergefallen und kaputt gegangen. Ja, solche Tage gibt’s bei mir häufiger... Aber Rolf Knie hat bewiesen, was für ein phantastischer Profi er ist, und hat mir am nächsten Tag, trotz Termindruck und ohne mit der Wimper zu zucken, nochmals ein Interview gegeben. Das war echt stark!
Meinen prominenten Interviewpartnern aus Hollywood habe ich meistens ein kleines Geschenk mitgebracht: das heisst, feinste Schokolade oder Pralinen. Leider immer dem kargen Journalistenlohn angepasst. Aber für mich war es ein Weg, meinen Respekt zu zeigen - und als Schweizer ist man diese kleine Höflichkeit doch schuldig, finde ich.
Für einen Schwank des Jungmannschafts-Theaters Steinach bin ich einmal halbnackt, bekleidet nur mit Windeln, einem Babyhäubchen und mit einem Riesenschnuller bewaffnet auf einem Kinderroller über die Bühne gesaust. Und damals war ich bereits volljährig!
Es wird wohl stimmen: für einen billigen Lacher mache ich (fast) alles.