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Die Welt von Gene Roddenberry:
Am 8. September 1966 hat sich die Welt der Fernsehunterhaltung für immer verändert. Zum ersten mal flimmerte eine Episode der TV-Serie Star Trek über die US-Bildschirme, bei uns besser bekannt als “Raumschiff Enterprise”.
Bald waren Ausdrücke wie “beamen”, “Phaser” und “Klingonen” ein Teil der Umgangssprache. Die Serie behandelte unter anderem Themen der Rassendiskriminierung, Drogensucht und Umweltverschmutzung - nichts, was damals im öffentlichen Fernsehen ungestraft ausgesprochen wurde.
Star Trek vermochte die Gesellschaftskritik aber derart geschickt hinter Aliens und futuristischer Technik zu verstecken, dass die Zensoren kaum je Einfluss nahmen.
Verantwortlich für diese neue Form von moralisch bildender Unterhaltung war Gene Roddenberry, ein Veteran des Zweiten Weltkriegs, Ex-Polizist und Autor für Polizei- und Westernserien. Star Trek zeigte eine Welt, in der die Menschheit nicht nur auf dem eigenen Planeten in Frieden und Wohlstand lebte, sondern sich auch prächtig mit vielen anderen Wesen aus dem All verstand.
Captain James T. Kirk, sein erster Offizier Mr. Spock und der Schiffsarzt Dr. Leonard “Pille” McCoy haben mit ihren Abenteuern nicht zuletzt eine neue Generation von Wissenschaftlern inspiriert. Eine Umfrage bei der US-Raumfahrtbehörde NASA hat vor einigen Jahren ergeben, dass viele der Mitarbeiter durch Star Trek zur Weltraumforschung gefunden haben. Unzählige führende Wissenschaftler haben sich über die Jahrzehnte als Fans der Serie geoutet, so auch der “Einstein unserer Zeit” und “klügste Mensch der Gegenwart”, Stephen Hawking, Kosmologe und Professor an der Universität von Cambridge. Ganz so verblödend kann Science Fiction also gar nicht sein.
Star Trek kann mittlerweile auf über vier erfolgreiche Jahrzehnte zurückblicken, mit verschiedenen TV-Serien und einer Kinofilmreihe, die bereits auf ihren elften Teil zusteuert.
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